- Herkunft: Papua (Indonesien) ?
- Als Zimmerpflanze geeignet?: Ja / Eingeschränkt/ Nein
- geeignete Standorte: Terrarium, Pflanzenvitrine
- Besonderheiten: Einzigartige Schönheit. Zum ersten mal in Europa angeboten!
Details zur Pflanze
Über diese Begonie ist so gut wie nichts bekannt. Außer der Handelsbezeichnung „Miri“ gibt es keine Hinweise auf ihre Herkunft. Wenn überhaupt wird meist Miri auf Borneo als Herkunft angegeben. Das halten wir aber für sehr unwahrscheinlich. Miri ist eine Großstadt und das umgebende Land wird stark landwirtschaftlich genutzt. Der Großteil der Fläche wird von Ölpalmenplantagen eingenommen. Das eine bislang unbekannte Begonie, die zugleich völlig anders aussieht als alle anderen Arten aus der näheren Umgebung, von dort kommt ist unwahrscheinlich.
Es gibt einen weiteren Ort Names „Miri“ im indonesischen Teil von Neuguinea im Regierungsbezirk Boven Digoel, nahe der Grenze zu Papua-Neuguinea. Wir vermuten hier die wahre Herkunft dieser Art. Miri auf Neuguinea liegt weit im Landesinneren, ist spärlich bewohnt und von unberührtem tropischen Regenwald umgeben. Außerdem befindet es sich im Verbreitungsgebiet ähnlicher Begonien, wie z.B. Begonia serratipetala und Begonia bipinnatifida.
Begonia sp. ‚Miri‘ hat bis zu 23cm lange und 11cm breite Blätter mit einem tiefroten bis schwarzen Grundton und starkem, metallischem Glanz. Die Blattränder sind doppelt gezahnt und wirken wie „ausgefranst“. Die Blattunterseiten und Stämme sind rot. Sie wächst zunächst aufrecht, später kriechend und wird etwa 40cm hoch.
Sie ähnelt am ehesten Begonia serratipetala von der Blattform und dem Wachstum her. Es gibt sogar Vermutungen, dass es sich bei Begonia sp. ‚Miri‘ um eine ungepunktete Form von Begonia serratipetala handelt. Wir halten das aber für unwahrscheinlich. Die Blattfarbe und Zeichnung ist bei Begonien natürlich variabel, aber auch in anderen Merkmalen wie der Behaarung (bzw. dem fehlen von Haaren) und Größe unterscheiden sich die beiden Pflanzen. Letztendlich könnte man eine Zuordnung nur über die Blüten versuchen, allerdings hat diese Art bei uns bislang noch nicht geblüht.
Begonia sp. ‚Miri‘ gehört wahrscheinlich zur Sektion Petermannia.


























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