- Herkunft: Masoala (Madagaskar)
- Pflege: Einfach / Mittel / Fortgeschritten
- Als Zimmerpflanze geeignet?: Ja / Eingeschränkt / Nein
- geeignete Standorte: Terrarium, Pflanzenvitrine
- Besonderheiten: Vielleicht die ungewöhnlichste Begonie die ich kenne.
Details zur Pflanze
Begonia bogneri ist eine Miniaturbegonie, welche nur in einem sehr kleinen Verbreitungsgebiet im Masoala Nationalpark auf der Halbinsel Masoala im Norden von Madagaskar vorkommt. Der Fundort diese Art ist kleiner als ein Hektar (10.000m²). Sie wurde 1969 beschrieben und nach ihrem Entdecker, Josef Bogner, dem Leiter der Gewächshauslanlage im Botanischen Garten München benannt.
Der Masoala Nationalpark schützt den größten und einen der letzten zusammenhängenden Regenwälder Madagaskars und ist nur per mehrstündiger Bootfahrt zu erreichen. Straßen in oder durch den Park gibt es keine. Der Park ist auch eins der feuchtesten Gebiete Madagaskars. In der Regenzeit ist der Park deshalb fast nicht zugänglich. Selbst in der kurzen Trockenzeit fällt hier noch viel Regen. Diese beiden Faktoren machen Begonia bogneri sicherlich zu einer der raresten Pflanzen in unserer Sammlung.
In der Natur wächst sie lithophytisch (auf Steinen) oder in Moospolstern an und um die zahlreichen kleinen Bäche des Parks. Ihre Blätter sind sehr schmal und wirken auf den ersten Blick grasartig. Sie sind aber erstaunlich dick und fast rund, eher wie kleine Stangen als wie Gras und brechen deshalb leider leicht ab. Sie werden maximal etwa 15cm lang, bleiben meist aber kleiner mit nur ca. 8 bis 10 cm. Sie wächst aus einem kompakten Rhizom. Ihre Blüten sind ebenfalls winzig und hell rosa.
Sie gehört zur Sektion Erminea.
Du erhältst eine kräftige Pflanze im 5cm Topf (Bild Nr. 4). In dieser Größe bereits blühfähig.























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