Dieser sehr groß werdende Farn kommt aus Ostaustralien und wächst dort als Epiphyt auf größeren Bäumen. Er produziert zwei verschiedene Arten von Blättern. Zum einen die normalen, und bei älteren Pflanzen sporentragenden Wedel, zum anderen die sogenannten „Mantelblätter“. Die Wedel sind bei P. superbum mehrfach gegabelt und mit vor Austrocknung schützenden Haaren bedeckt. Sie werden fast 2 Meter lang. Die Mantelblätter sind ebenfalls behaart und schmiegen sich an das Substrat und schützen das Rhizom und die Wurzeln. Ältere Mantelblätter sterben ab und werden braun, verbleiben aber am Farn. Bei dieser Art bilden die Mantelblätter einen nach oben offenen Trichter, in welchem sich Laub und Detritus sammelt. Dieses Laub wird von Kleinstlebewesen zu Kompost zersetzt, welcher dem Farn als Nahrung dient.
Dieser Geweihfarn kann mit der Zeit sehr groß werden und über 2,5m Durchmesser erreichen. P. superbum ist eine der größten Arten aller Geweihfarne.
Am schönsten wächst er aufgebunden bzw. seitlich angebracht an einer Unterlage, wie z.B. Kork. Dort kann er die Form ausbilden, die er auch in der Natur bekommt.

















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