Alocasia reginula ist nur aus Kultur bekannt. Ein natürliches Vorkommen in der Natur konnte bislang von Botanikern noch nicht gefunden werden. Es handelt sich aber trotzdem um eine eigenständige Art und keine Züchtung, denn sie weist nur wenige oder gar keine Merkmale auf, die auf einen hybriden Ursprung hindeuten könnten.
Der Ursprung von Alocasia reginula ist unklar. Scott Hyndman, der die Sorte benannt hat, erhielt Material aus dem Harold L. Lyon Arboretum auf Hawaii, das angeblich wiederum von einem japanischen Sammler stammte, der diese Pflanze auf Borneo sammelte. Sie stammt wahrscheinlich aus dem Malaysischen Bundesstaat Sarawak und gehört zur Alocasia scabriuscula Gruppe. Wie viele andere Arten in dieser Gruppe dürfte sie in der Natur ebenfalls auf schattigen Kalksteinabhängen im tiefen Unterholz wachsen.
Sie ist eine kleinbleibende Art, mit nur etwa 15 bis 20 cm langen Blattern die auffällig hart und dick sind und an die Blätter sukkulenter Pflanzen erinnern. Insgesamt werden sie etwa 20 bis 30 cm hoch und 30 cm breit. Von A. reginula gibt es mehrere beliebte Zuchtformen.
Bei ‚Black Velvet‘ handelt es sich nicht um eine Sorte im eigentlichen Sinn. Da alle Exemplare von A. reginula wahrscheinlich auf eine einzige ursprüngliche Pflanze zurückgehen, und diese Pflanze bereits den Handelsnamen ‚Black Velvet‘ hatte ist dies also eigentlich nur die Standardform der Pflanze, nicht um eine auf besondere Merkmale gezüchtete Sorte.

















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